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23.05.2018
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Sanierung des Forstgebäudes Ottobeuren

Nachhaltigkeit

Sanierung des Forstgebäudes Ottobeuren
Das Forstbetriebsgebäude in Ottobeuren erstrahlt in altem Glanz. Sein Alter sieht man dem Haus nicht an – dabei wurde es bereits 1854 erbaut. Erste Renovierungen und ein Anbau folgten 1975. Vierzig Jahre später war es an der Zeit, das historische Gebäude zu sanieren – vor allem energetisch. Von Januar bis Juli 2017 wurde parallel zum laufenden Betrieb eine neue Heizung eingebaut, die Fenster ausgetauscht und die Decken im Obergeschoss gedämmt. „Bei der Sanierung haben wir immer auf den Grundsatz geachtet, die vorhandene Substanz zu erhalten und vor allem den Charakter dieses schönen alten Gebäudes zu bewahren“, erzählt Dr. Hermann S. Walter, Leiter des Staatsforstbetriebs Ottobeuren. Als Forstbetrieb habe man bei der Renovierung natürlich wo immer möglich auf Holz gesetzt: Der Schall- und Brandschutz konnte komplett über den wertvollen und nachwachsenden Rohstoff Holz realisiert werden. Vollholzfenster und Holzböden waren selbstverständlich, mit einer Pelletsheizung wurde auch die Energieversorgung auf den nachwachsenden Rohstoff umgestellt. Die Gewerke wurden mit Ausnahme der Fenster ausschließlich von regionalen Firmen erbracht. Da der Forstbetrieb Ottobeuren seit Juli 2017 regional erlegtes Wildbret an den Endverbraucher abgibt, wurde ein heller und einladender Verkaufsraum im Eingangsbereich geschaffen: Hochwertige Wildprodukte vom heimischen Reh und Schwarzwild aus forstbetriebseigener Schlachterei können hier direkt vor Ort erworben werden. In Wald und Wiesen aufgewachsen und in den umliegenden Staatsjagdrevieren erlegt - mehr „bio“ geht nicht! Der Forstbetrieb Ottobeuren ist einer von 41 Forstbetrieben der Bayerischen Staatsforsten und bewirtschaftet mit einem Team von rund 50 Beschäftigten den Staatswald in unserer Region. Der Forstbetrieb setzt dabei auf eine naturnahe Forstwirtschaft, erhöht den Totholzvorrat als elementares Strukturmerkmal für mehr Artenvielfalt im Wald, schützt dauerhaft Biotop- bäume und setzt konsequent auf die natürliche Verjüngung der Staatswälder.

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