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Früherer leitender Angestellter wegen Untreue vor Lindauer Gericht: Schaden in sechsstelliger Höhe

Früherer leitender Angestellter wegen Untreue vor Lindauer Gericht: Schaden in sechsstelliger Höhe

Ein früherer leitender Angestellter eines Westallgäuer Unternehmens steht in Lindau vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Untreue in mehr als zwei Dutzend Fällen vor. Sie geht von einem Schaden in Höhe von mehr als 286.000 Euro aus.

Die Verhandlung vor dem Schöffengericht wurde bereits kurz nach Beginn vertagt. Zuvor war der Versuch der Verteidigung gescheitert, sich mit der Staatsanwaltschaft und dem Gericht auf eine Bewährungsstrafe zu verständigen. Der Verteidiger geht unter anderem von einer deutlich niedrigeren Schadenshöhe aus. Klarheit soll ein Gutachten geben.

Die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft beziehen sich auf die Jahre 2011 bis 2015. In der Zeit war der heute 55-Jährige alleiniger Einkaufs- und Verkaufsleiter des Unternehmens, zudem besaß er seit dem Jahr 2008 Prokura. Diese Vertrauensposition hat er laut Anklage wiederholt missbraucht. Demnach hat er sich immer wieder Waren aus dem Lager zur Seite legen oder Sondermodelle anfertigen lassen. Angeblich für Spezialkunden - tatsächlich nahm er die Ware nach Überzeugung der Anklagebehörde mit nach Hause und verkaufte sie später überwiegend auf Messen.

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