22.11.2017
DIE TAGESZEITUNG FÜR DAS WESTLICHE ALLGÄU | GEGRÜNDET 1852
 
26.09.2017
« Vorige | Nächste »

Westallgäuer CSU-Kreischef bezeichnet Wahlergebnis als Desaster

Westallgäuer CSU-Kreischef bezeichnet Wahlergebnis als Desaster

Der CSU-Kreisvorsitzende Uli Pfanner versucht erst gar nicht, das Ergebnis zu beschönigen. „Das ist ein Desaster“, sagt er nach dem Absturz seiner Partei. Im Landkreis haben die Christsozialen bei der Bundestagswahl 8,9 Prozent verloren.

Nach dem bundesweiten Ergebnis und der Absage der SPD an eine Regierungsbeteiligung drängt sich eine Jamaika-Koalition als Regierung auf. Die aber sehen Vertreter aller drei beteiligter Parteien - CSU, Grüne und FDP - im Landkreis skeptisch.

Noch vor drei Wochen war Pfanner mit Blick auf die Wahl "wesentlich besser gestimmt". Doch die Zuversicht schwand von Tag zu Tag. Dazu beigetragen hatten nicht zuletzt Äußerungen der Parteispitze. Pfanner nennt als Beispiel die "Wankelmütigkeit" in Sachen Flüchtlingsobergrenze. "Ich kann nicht einmal sagen, ohne eine Obergrenze gibt es keinen Koalitionsvertrag und dann wieder zurückrudern."

Das Ergebnis ist für ihn Folge einer Politik, die einmal "Hü und dann wieder Hott" sagt. Pfanner: "Wir brauchen eine authentische, glaubwürdige Politik." Das "einzig Positive" am Wahlabend war aus seiner Sicht das - im Vergleich zur CSU - gute Abschneiden von Dr. Gerd Müller.

Kommentare

[ bisher noch keine Kommentare ]

Ihr Kommentar »

E-Mail*
Name*
Sicherheitscode: Berechnen Sie "13 - 9 = ?" *
*) Pflichtfelder
Impressum | Kontakt
Copyright © 2017 Der Westallgäuer | Konzept & Umsetzung durch die Werbeagentur PALAZEmedia
Allgäuticket

Mondkalender 2015

Reiseberichte aus aller Welt


SchoenhWA
Freizeitportal