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Fernbuskontrollen in Weißensberg: Asylhoppern auf der Spur

Fernbuskontrollen in Weißensberg: Asylhoppern auf der Spur

Der schwarze BMW mit Blaulicht auf dem Dach hat einen Fernbus im Schlepptau. Sein Ziel: ein Parkplatz in Wildberg (Gemeinde Weißensberg). Der ist am Mittwochnachmittag Schauplatz einer groß angelegten Aktion der Polizei. Vor allem Sozialbetrüger haben die 50 beteiligten Beamten im Blick.

Seit eineinhalb Jahr haben es die Fahnder mit einer neuen Form von Kriminalität zu tun. Die Begriffe Asylshopping oder -hopping haben sich dafür eingebürgert. Dahinter stecken Menschen, die als Asylbewerber in Deutschland und weiteren Ländern Sozialleistungen kassieren.

Die Zahl der Betrüger, die den Fahndern ins Netz geht, steigt rapide. Zwei waren es 2015, 63 im vergangenen Jahr, heuer sind es bislang 140.

Sehr oft leben die Betrüger in Italien. Und zwar nicht unbedingt als Asylbewerber. Oft sind es Erntehelfer, mitunter auch Studenten, die gleichzeitig in Deutschland ein Asylverfahren laufen haben. Anspruch auf staatliche Mittel hätten sie in den meisten Fällen keine.

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